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Gesundheitsnews
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Schweizer Gesundheitsnews KW 43/2026

WMI Redaktion (KI-generiert)19. Oktober 2026

Die Schweiz setzt neue Standards bei der Versorgung mit medizinischen Hilfsmitteln und stärkt gleichzeitig die Pflegefachpersonen. In dieser Woche wurden wichtige Regelungen zur Kostenübernahme durch Krankenkassen und innovative Rehabilitationsprogramme bekannt gegeben.

Neue Kostenübernahmen für Hilfsmittel ab November

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat diese Woche eine bedeutende Erweiterung der Kostenübernahme für medizinische Hilfsmittel angekündigt. Ab November 2026 werden zusätzliche Kategorien von Mobilitätshilfen und Kompressionsgeräten von den Krankenkassen übernommen. Dies betrifft insbesondere Patientinnen und Patienten, die nach Unfällen oder bei chronischen Erkrankungen auf spezialisierte Hilfsmittel angewiesen sind.

Die Anpassung der Versorgungsliste erfolgt aufgrund der positiven Rückmeldungen aus Rehabilitationszentren und Pflegefachpersonen. "Wir möchten sicherstellen, dass alle Patientinnen und Patienten Zugang zu notwendigen Hilfsmitteln haben", erklärte eine BAG-Sprecherin. Die genaue Liste der neuen Kategorien wird Ende Oktober veröffentlicht.

Pflegefachpersonen erhalten verbesserte Arbeitsbedingungen

In einer koordinierten Aktion haben mehrere Kantone diese Woche Massnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Pflegefachberufen verabschiedet. Die Vereinigung Schweizer Pflegefachverbände (VSP) begrüsst diese Entwicklung, warnt aber gleichzeitig vor dem anhaltenden Fachkräftemangel.

  • Bessere Personalschlüssel in der Langzeitpflege
  • Erhöhte Fortbildungsbudgets für Pflegefachpersonen
  • Flexiblere Arbeitszeit-Modelle zur Reduktion von Burnout
  • Anpassung der Lohnstrukturen zur Steigerung der Attraktivität

Diese Massnahmen sollen die Qualität der Pflege sichern und den Beruf für neue Talente attraktiver gestalten.

Innovative Rehabilitationsprogramme in der Schweiz

Das Universitätsspital Zürich hat zusammen mit dem Inselspital Bern ein neues digitales Rehabilitationsprogramm vorgestellt. Dieses Programm kombiniert klassische physiotherapeutische Übungen mit Telemedizin und KI-gestütztem Monitoring. Patientinnen und Patienten können ihre Fortschritte nun von zu Hause aus dokumentieren, während ihre Therapeutinnen und Therapeuten die Daten in Echtzeit analysieren.

Das Pilot-Projekt wird zunächst in der orthopädischen Rehabilitation erprobt und soll ab 2027 auf weitere Bereiche ausgeweitet werden. Die Krankenversicherungen haben bereits positive Signale zur Kostenübernahme gegeben.

Kantonale Anpassungen bei Hilflosenentschädigungen

Der Kanton Genf hat seine Richtlinien zur Hilflosenentschädigung überarbeitet. Die neuen Regelungen treten mit Verzögerung ein, sollen aber ab 2027 Leistungsempfängerinnen und -empfänger besser unterstützen. Andere Kantone prüfen ähnliche Anpassungen.

Tipp für unsere Kundinnen und Kunden

Falls Sie medizinische Hilfsmittel benötigen oder planen, sich einer Rehabilitation zu unterziehen, lohnt sich ein Gespräch mit Ihrem Hausarzt oder Ihrer Krankenkasse über die neuen Möglichkeiten. Unser WMI-Gesundheitsshop-Team berät Sie gerne zu allen verfügbaren Lösungen und unterstützt Sie bei Fragen zu Kostenübernahmen.

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